roadlox

– Ein System, das ĂŒberzeugt

Das Transportunternehmen kd-trucking und Trendfire haben eine lange gemeinsame Geschichte. Seit zehn Jahren ist das Telematiksystem roadlox bei ­kd-trucking im Einsatz. Gemeinsam wird das System stĂ€ndig erweitert und verfeinert. Die herstellerunabhĂ€ngige Fahrerbewertung zĂ€hlt zu den jĂŒngsten Highlights.
Ortung, Textnachrichten und Navigation: Vor zehn Jahren war ein Telematiksystem mit diesen Basisfunktionen auf der Höhe der Zeit. Schon damals wollte man beim Logistikdienstleister ­karldischinger, mehr aus dieser Technik herausholen. Die Vorstellungen gingen in Richtung TemperaturĂŒberwachung im Laderaum, der Analyse des Fahrverhaltens und der Überwachung der Lenkzeiten.

LangjÀhrige Zusammenarbeit
Doch 2004 gab es fĂŒr diese hohen Anforderungen noch keine entsprechende Lösung zu kaufen. Vor diesem Hintergrund startete das in Ehrenkirchen bei Freiburg beheimatete Unternehmen eine langjĂ€hrige Zusammenarbeit mit Trendfire. „Nach der Ortung fĂŒhrten wir 2004 zĂŒgig das Auftragsmanagement und das Überwachen der Verbrauchswerte ein“, erinnert sich Stöhr. Die Basis aller aufgezeichneten Daten bildete von Anfang an die selbst entwickelte Telematikeinheit „trendeeTRUCK“ die direkt an den ­FMS/­CAN-BUS des Lkw angeschlossen wird und die gesammelten Daten in das Rechenzentrum nach Karlsruhe ĂŒbertrĂ€gt.

Extrem gut aufgestellt
Auch das Überwachen der Arbeits-, Lenk- und Ruhezeiten war 2004 schon ein Thema, das allerdings erst mit EinfĂŒhrung der digitalen Tachografen im Jahr 2006 „so richtig Fahrt aufnahm“, so Stöhr. Heute informiert ­roadlox den Disponenten und den Fahrer frĂŒhzeitig bei drohenden VerstĂ¶ĂŸen gegen das Arbeitszeitengesetz oder die Lenk- und Ruhezeitenverordnung. Außerdem können sich Disponenten und Fahrer jederzeit die aktuelle Restlenkzeiten pro Tag und Woche anzeigen lassen. Dabei werden alle gesetzlichen Bestimmungen einschließlich der Einminutenregelung bis hin zur Doppelwoche berĂŒcksichtigt. VerstĂ¶ĂŸe können exakt auf einer Straßenkarte nachvollzogen werden und bei Kontrollen schlĂŒssig begrĂŒndet werden. „Schon vor Jahren hat uns das Gewerbeaufsichtsamt bestĂ€tigt, dass wir hinsichtlich der Lenk- und Ruhezeiten extrem gut aufgestellt sind“, berichtet Stöhr. Als weiterer Meilenstein folgte 2009 die Aufliegerortung mit eigenen Telematikeinheit fĂŒr die gezogenen Einheiten. Diese liefern neben den Positionsdaten auch die Temperaturwerte des Laderaums und die EBS-Fahrzeugdaten. Ein integrierter Akku ermöglicht den Betrieb, unabhĂ€ngig von der Stromversorgung der Zugmaschine.

Automatisierte Spesen
Der nĂ€chste große Schritt war die automatisierte Spesenabrechnungen. „Das hat unsere Verwaltung erheblich vereinfacht und beschleunigt“, sagt Stöhr. Die Ortungsdaten und die Lenk- und Ruhezeiten werden mit Trendfire „­Pay Manager“ zu einer Spesenabrechnung verarbeitet. Alle europĂ€ischen Grenzen sowie die lĂ€nderspezifischen SpesensĂ€tze sind im Pay Manager hinterlegt. Der ebenfalls verknĂŒpfbare private Wohnort der Fahrer sorgt fĂŒr eine zuverlĂ€ssige Abgrenzung und stellt die höchste Genauigkeit der Ergebnisse sicher.

Digitale Abfahrtkontrolle
Die Fahrer profitieren aber nicht nur von einer exakten Spesenabrechnung, sondern auch von stark vereinfachten Prozessen. Bestes Beispiel dafĂŒr ist der kundenspezifische Formularbereich. Vor Fahrtbeginn erscheinen beispielsweise eine Checkliste mit sĂ€mtlichen Punkten der Abfahrtkontrolle auf dem Smartphone. Auch das Dokumentenmanagementsystem sorgt fĂŒr einfachere Prozesse. Es hĂ€lt alle relevanten Dokumente, HandbĂŒcher, Fahrzeugscheine, ReinigungsplĂ€ne und Zertifikate bereit. „Hier arbeiten wir gerade daran, dass jeder Fahrer in AbhĂ€ngigkeit vom zugeteilten Lkw auch nur die ihn betreffenden Dokumente aufrufen kann“, so Stöhr, „auf diese Weise sparen wir eine Menge Papier und können vor allem alle Informationen zentral an einem Ort pflegen und stets aktuell halten“.

Weiter gemeinsam unterwegs
Neben dem verfeinerten DMS wird 2014 noch ein weiteres Highlight bei kd-trucking eingefĂŒhrt – die herstellerunabhĂ€ngige Fahrerbewertung, die das jeweilige Streckenprofil, die Schwere des Einsatzes, Standzeiten bei laufendem Motor und viele andere Parameter berĂŒcksichtigt. „Das ist dann ein wirklich gerechtes System und wird unsere Fahrer motivieren, noch sparsamer zu fahren“, ist Stöhr ĂŒberzeugt. Am Ende des Projekts ist Stöhr damit aber noch lange nicht angekommen. Gemeinsam mit Trendfire sollen noch viele weitere Ideen und Funktionen umgesetzt werden. Das EinfĂŒhren neuer Smartphones mit integriertem Barcode-Scanner ist da nur ein Beispiel von vielen.